Journalistic publications (selection)
Einfach nur Künstler
War der deutsche Künstler ein Genie? Oder eher ein falscher Prophet, ein verwirrter Träumer? Der Schweizer Filmer und Autor Hans Peter Riegel kannte Joseph Beuys persönlich. Er schreibt über die irritierende Faszination für Beuys, der vor 100 Jahren geboren wurde und 1986 starb.
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Verirrter Fantast
Linker Utopist, Öko-Papst, Pazifist, Überkünstler: Jeder kann sich seinen Beuys basteln. Im Kern aber war er ein reaktionärer Anhänger Rudolf Steiners.
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Die deutschen Filmpreise für «Beuys» sind ein Skandal
Erschienen in NZZ am Sonntag, 6.5.2018
Andres Veiels Film «Beuys» wurde mit zwei Lolas, den deutschen Oscars, geehrt. Dies ist obszön, weil der Film die Nazi-Seilschaften des Künstlers ausblendet.
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Der dunkle Hinterhof des Kunstmarkts
Erschienen in Scheinwerfer / Transparency International, Oktober 2017
Themenschwerpunkt: Organisierte Kriminalität und Terrorismusfinanzierung
Der Kunstmarkt-Insider Hans Peter Riegel schildert illegale Geschäfte des Kunstmarktes, die nicht zuletzt zur Terrorismus-Finanzierung genutzt werden.
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Die Berührbare
Erschienen im FOCUS, 19.11.2016
Für ihre ersten Performances riskierte Marina Abramović nicht selten Leib und Leben. Sie stellte sich selbst zur Schau, erklärte Marina (und ihren Körper) zum Subjekt und trat als Seelenheilerin an. Ende des Monats wird die gebürtige Serbin 70 Jahre alt. Und inszeniert sich in ihrer neuen Autobiograie als große Kunstfigur.
www.focus-magazin.de
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Für den Kunstmarkt gestorben
Erschienen im Handelsblatt, 21.1.2016
Joseph Beuys zählt zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Doch auf dem Kunstmarkt ist er nahezu bedeutungslos. Was verwunden mag, angesichts von in der Kunstszene beliebten Ranglisten, die ihn auf Spitzenplätzen führen. So in dem jährlich erstellten „Kunstkompass“, wo er hinter seinem ewigen Konkurrenten Andy Warhol den zweiten Rang der „Unsterblichen“ einnimmt.
Allerdings geht es in solchen Rankings um subjektive Kriterien oder die Anzahl von Ausstellungen und Publikationen. Hier zählt Beuys immer noch zur Elite. Seine Werke hingegen verkaufen sich schleppend und allenfalls für Kleingeld.
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15 für Ida
Erschienen im Handelsblatt, 18.9.2015 / Titelstory
In seinen letzten Jahren suchte der kranke Maler Jörg Immendorff noch mal nach Bestätigung. Halt fand er in der Familie – und dort offenbar auch einen Helfer für die Kunst. Die Käufer derselben könnte das teuer kommen.
Immendorff-Biograf Hans Peter Riegel berichtet über dubiose Geschäfte mit den Bronze-Plastiken des Künstlers.
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Unschöne Künste
Erschienen in die WELT AM SONNTAG, 26.10.2014
Der internationale Kunstmarkt boomt – und mit ihm allerlei dubiose Praktiken und kriminelle Machenschaften.
Ein Bericht des Immendorff- und Beuys-Biografen Hans Peter Riegel.
www.welt.de
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Die Leute sind müde von den Bildschirmen
Ein Interview von Hans Peter Riegel mit Tina Brown
Erschienen in DIE WELT, 18.10.2014
Tina Brown, einst Chefin von "Vanity Fair" und "New Yorker", will den Journalismus retten.
Weder gedruckt noch online – sondern auf der Bühne. Ein Gespräch über alte Fehler und neue Visionen.
www.welt.de
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Die Cineasten von Zürich
Erschienen in DIE WELT, 6.10.2014
Am Samstag wurden in Zürich die Filmpreise verliehen. Sind sie relevant? Für die Filmkultur kaum. Noch mangelt es dem Wettbewerb des Zurich Film Festivals an Konturen, an Debatten auch, die jene Gravität erzeugen, mit der Preise wertvoll werden.
www.welt.de
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Die Eminenz
Erschienen in DIE WELT AM SONNTAG, 15.6.2014
An ihr kommt nicht nur auf der Art Basel keiner vorbei. Ein Besuch bei der Erfolgsgaleristin Eva Presenhuber.
Es ist ein bisschen konspirativ: Man trifft sich, darf kein Aufnahmegerät benutzen, später keine Namen nennen. So ist es Brauch bei Eva Presenhuber. Die 52-Jährige zählt neben Monika Sprüth und Philomene Magers zu den erfolgreichsten Galeristinnen ihrer Generation.
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Die Versuchung der heiligen Marina
Erschienen in DIE WELT AM SONNTAG, 4.5.2014
Von der radikalen Performancekünstlerin zur Society-Schamanin. Die Entwicklung von Marina Abramovic ist beklemmender als ihre härtesten Aktionen. Jetzt will sie eine Art esoterisches Bauhaus gründen.
www.welt.de
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Weisswaschen
Erschienen in DER SPIEGEL, 2.9.2013
mit Ulrike Knöfel.
Im Mai ist eine Biografie über Joseph Beuys erschienen. Der Autor Hans Peter Riegel zeichnet darin das Bild eines Künstlers, der fasziniert war vom völkischen Gedankengut, der Kontakte zu vielen Leuten pflegte, die es während des Nationalsozialismus weit gebracht hatten - und sich später von dieser Vergangenheit nie distanzierten (SPIEGEL 20/2013). Einer dieser Beuys-Freunde mit einschlägiger Vorgeschichte, das betont Riegel in dem Buch, sei Karl Ströher gewesen. Nun hat der SPIEGEL zusammen mit Riegel neues Material entdeckt. Unter anderem in Archiven in Sachsen, den Niederlanden und Belgien, auch in den Nachlässen betroffener Familien.
www.spiegel.de